Einer aktuellen Studie des Anbieters von Sicherheitssoftware Barracuda Networks zufolge, nehmen die Angriffe auf E-Mail-Konten deutlich zu.
Um das Ausmaß beurteilen zu können, hat Barracuda von Anfang April bis Ende Juni diesen Jahres eine Studie mit 50 Unternehmen verschiedener Branchen durchgeführt, darunter Privatunternehmen, öffentliche Einrichtungen und Bildungseinrichtungen. Insgesamt berichteten in jedem Monat vier bis acht Unternehmen über mindestens eine Kontoübernahme. Im Durchschnitt führte jede Kompromittierung eines Unternehmens zu mindestens drei Vorfällen, bei denen entweder das gleiche Mitarbeiterkonto oder verschiedene Konten für illegitime Zwecke verwendet wurden.
Insgesamt wurden 60 Vorfälle von 19 Unternehmen gemeldet, davon entfielen 78 Prozent auf Phishing-Kampagnen, 17 Prozent wurden für den Versand von Spam-E-Mails missbraucht und in fünf Prozent der Fälle wurde über E-Mailanhänge Malware verbreitet. Bei den Angriffen zeigte sich ein selektives Vorgehen der Angreifer: So richteten sich mit 22 Prozent überproportional viele Angriffe an besonders sensible Abteilungen wie Personal, IT, Finanzen und Recht.



