Gefährliche Chrome-Extensions

Auf dem Usenix Security Symposium in San Diego haben Forscher der University of California in Santa Barbara vorgestellt, was ihre Untersuchung von Tausenden Extensions des Web-Browsers Chrome erbracht hat

Die Forscher inspizierten 48 000 Erweiterungen des beliebten Browsers. Dabei fanden sie 130 Erweiterungen, die unzweifelhaft gefährlichen Schadcode enthielten und 4712 Erweiterungen mit verdächtigem Code. Dabei ging es um Identitätsdiebstahl, Anzeigenbetrug oder den Missbrauch sozialer Netzwerke. Die Forscher entwickelten ein System namens Hulk für die Beobachtung des Verhaltens der Browser-Extensions. Dabei werden den Erweiterungen auch bestimmte Honey-Pages als Lockmittel präsentiert, um gegebenenfalls schädliches Verhalten herauszufordern.

In Reaktion auf die Studie hat Google seine Kontrollen verstärkt. So wurde das so genante Side Loading erschwert, also die Installation von Erweiterungen  aus andren Quellen als dem offiziellen Web Store.

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