Geexbox, die schlanke Multimedia-Distribution für PCs und Kleinstrechner, ist in Version 3.1 erschienen. Sie hat das Mediacenter XBMC in Version 12.2 mitsamt Live-TV-Support im Gepäck.
“Frodo”, so der Codename der aktuellen XBMC-Version, dient Geexbox dabei als Frontend für die PVR-Backends VDR und Tvheadend, die einen Rechner in einen Personal Video Recorder verwandeln. Das setzt die Existenz eines DVB-Empfängers voraus, der Rechner beherrscht dann neben Live-TV auch zeitversetzte Aufnahmen.
Unterstützt werden neben der i386- auch die x86_64-Plattform sowie die Cubox von Solidrun, der Raspberry Pi, das Utilite von Compulab und das Cubie-Board. Die letzten drei stellen Videos nun auch in Full HD dar. Nicht mehr supportet werden hingegen das Panda-Board, UX 500 sowie Nvidia Tegra 2, es sei denn, es finden sich Freiwillige, die Geexbox für diese Plattformen pflegen möchten.
Geexbox setzt laut Ankündigung in der neuen Version auf den Linux-Kernel 3.10.9 und Systemd in Version 206. Als Network-Manager kommt Connman 1.9 zum Einsatz, als Paketmanager OPKG, Alsa kümmert sich um den Sound und für eine flüssige Grafikwiedergabe sorgen VDPAU, VA-API und Crystal HD für die GPUs von Nvidia, Ati und Broadcom. Netzwerktechnisch kennt Geexbox NFS- und Samba-Shares, beherrscht UPnP und bietet einen HTTP-, FTP- und SSH-Server an.
Auf der Downloadseite findet man das ISO des Systems, das für x86_64-Systeme gerade einmal 160 MByte groß ist und sich über eine CD, DVD oder einen USB-Stick verwenden lässt.




