Das Release 16.1 des GNU Debugger (GDB) ist verfügbar. Es bringt Neuerungen und Verbesserungen für diverse unterstützte Architekturen mit.
Dazu zählt die Unterstützung von Aufzeichnung und Wiedergabe unter Loongarch-Linux. Der GDB beherrscht nun auch Watchpoints für getaggte Datenzeiger und MTE (Memory Tagging Extension) Debugging auf AArch64 Baremetal.
Ein neues Bash-Skript gstack verwendet den GDB, um Stack Traces von laufenden Prozessen zu drucken. Verbesserte Breakpoint-Unterstützung zählt ebenfalls zu den Neuerungen. Für Breakpoints, die im ‘pending’-Status erstellt werden, werden alle ‘Thread’- oder ‘Task’-Schlüsselwörter zum Zeitpunkt der Erstellung des Breakpoints analysiert, heißt es in der Ankündigung, anstatt zum Zeitpunkt, an dem der Breakpoint nicht mehr ‘pending’ ist. Thread-spezifische Breakpoints werden zudem nur in den Programmbereich eingefügt, in dem der betreffende Thread läuft.
Der GDB ist ein Source-Level-Debugger für Ada, C, C++, Fortran, Go, Rust und viele andere Sprachen. Zudem kann er mehr als ein Dutzend verschiedene Prozessorarchitekturen ansteuern um Programme zu debuggen, die auf ihnen laufen. Der GDB selbst funktioniert auf den gängigen Linux-, Unix- und Microsoft Windows-Varianten.





