Entwickler Brad Spengler mit seinem Unternehmen Open Source Security und weiteren Firmen die Finanzierung eines Rust-Compiler gesichert, der auf der GNU Compiler Collection (GCC) basiert. Spengler verspricht sich damit eine bessere Nutzung von Rust unter anderem im Linux-Kernel.
Brad Spengler ist durch seine Entwicklungen am Linux-Patch Grsecurity bekannt. Wie er kürzlich in einem Blogbeitrag bekannt gab, hat die Idee, ein GCC-Frontend für Rust zu entwickeln, im vergangenen Jahr ihren Anfang gemacht. Damals habe Nick Desaulniers von Google auf der Kernel-Mailingliste angeregt, die Möglichkeit von Rust-Support im Linux-Kernel zu diskutieren. Dabei sei er sofort auf Einwände gestoßen, weil Rust auf „rustc/LLVM“ zum Kompilieren setze, der Kenrel aber maßgeblich auf GCC.
Um diese Hürde zu nehmen, habe man dazu aufgerufen, ein Frontend für GCC zu entwickeln. Diesem Aufruf seien nun genügend Sponsoren gefolgt, um eine Vollzeitentwicklung zu garantieren, so Spengler. Dafür habe man Philip Herron gewinnen können, einen Entwickler, der schon in diese Richtung gearbeitet habe, so Spengler. Die Entwicklung soll unabhängig von den beteiligten Firmen stattfinden. Auf Github sind die Fortschritte dokumentiert. Weitere Beteiligung sei erwünscht, so Spengler.



