Die neu erschienene GNU Compiler Collection (GCC) 4.6 birgt eine Vielzahl von Neuerungen und Änderungen.
Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit sind die Release Notes ellenlang. Der Compiler verspricht in Version 4.6 einen verbesserten Check für die Kommandozeilen-Optionen, wenn es um das Linken geht. Die Bibliothek Libquadmath hat Einzug gehalten und verspricht präzise mathematische Funktionen. Im Sinne der Verschlankung ist die Unterstützung für einige Systeme und auch Ports nicht länger Bestandteil des Compilers oder sie stehen auf der Abschussliste. Dazu zählen etwa die Prozessor-Architekturen Argonaut ARC, National Semiconductor CRX und Motorola 68HC11/68HC12. Die genannten Architekturen haben den Status “obsolet” bekommen und werden, wenn es keine unerwarteten Proteststürme gibt, in der nächsten GCC-Version ganz entfernt. So geschehen ist es in dieser neuen Version auch mit allen in 4.5 als obsolet markierten Technologien und Systemen.
Die Release Notes weisen Entwicklern den Weg zu den Änderungen der GCC in ihrer bevorzugten Programmiersprache oder Zielplattformen.



