Das Big-Data-Segment wächst noch immer, mit nur drei Prozent gegenüber dem Vorjahr aber langsamer. Das Marktforschungsunternehmen Gartner deutet das als Konsolidierung und Übergang in die Normalität.
Was bisher als Merkmal von Big Data galt — riesige Datenmanen oder ungleichartige Datenquellen — das wird, so Nick Heudecker, Research Director bei Gartner, zunehmend Alltag. Als Beispiel führt er an, dass unter den Firmen, die in Big Data investiert haben, 70 Prozent Standortdaten auswerten und 64 Prozent freie Texte verarbeiten wollten. Die Ziele der meisten Big-Data-Projekte seien, wie in den Vorjahren, die Verbesserung der Kundenerfahrung (64 Prozent), ein zielgerichteteres Marketing und die Einsparung von Kosten. Ob diese Ziele allerdings erreicht werden, ist weniger klar: 43 Prozent derjenigen, die in Big Data investiert haben oder das planen, wissen nicht, ob ihr Return-on-Investmnent (ROI) positiv oder negativ ist.
Die größte Veränderung fand die Studie in der Frage, wer Big-Data-Projekte initiiert: Im vergangenen Jahr war das zu 37 Prozent der CIO, gefolgt von den fachabteilungen mit 25 Prozent. In diesem Jahr war das Verhältnis nahezu ausgeglichen (32 zu 31 Prozent).



