GAP: Gimp-Plugins sorgen für Animation

Über das GAP-Plugin lassen sich in Gimp animierte Bilder im GIF-Format oder Animationsfilmchen im AVI- oder MPEG-Format erstellen. Die neue Version der Erweiterung unterstützt Gimp 2.6.

GAP bereichert Gimp 2.6 um eine Reihe von Plugins, die es möglich machen, aus mehreren einzelnen Bildern Animationen zu basteln, die sich als GIF-, AVI- oder MPEG-Dateien speichern lassen. Abgesehen von der Kompatibilität zu Gimp 2.6 bringt die neue Version auch eine Funktion mit, um Aktionen rückgängig zu machen. Der integrierte Player für die Animationen extrahiert zudem neuerdings Audiospuren aus Videos.

Mit Hilfe der IDs von den Zeichenflächen lassen sich Filter-Makros in anderen Gimp-Sitzungen verwenden. Raus aus GAP fliegen Frontends, die alte externe Videoencoder bedient haben sowie ein Plugin für das ebenfalls veraltete Xanim. Wer Frames modifizieren will, kann nun eine Graustufen-Ebene aus dem Alpha-Kanal oder eine Ebenenmaske erzeugen. GAP extrahiert zudem verlustfrei MJPEG enkodierte Clips, beim Ausschneiden der Videos unterstützt es mit Blueboxen erzeugte transparente Bereiche.

Weitere Änderungen an GAP listet diese Übersichtsseite bei den Gimpusers auf. Der Quellcode von GAP steht auf einem FTP-Server zum Download bereit, das Plugin lässt sich über den Dreischritt “configure”, “make” und “make install” übersetzen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben