Einen nur ameisengroßen Funkchip haben Wissenschaftler der Stanford Universität jetzt vorgestellt. Er soll dem Internet der Dinge zum Durchbruch verhelfen.
Der winzige Funkchip braucht keine Batterien, stattdessen gewinnt er alle nötige Energie aus denselben elektromagnetischen Wellen, die auch Informationen an ihn übermitteln. Die Herstellungskosten liegen im Cent-Bereich. Damit könnte der Chip dem Internet der Dinge zum Durchbruch verhelfen, für das die meisten Komponenten – etwa Sensoren oder das Internet selber – bereits existieren. Was bisher fehlte war eine Kommunikationslösung, die klein und kostengünstig genug ist, um sie in viele Geräte ohne Aufpreis integrieren zu können. Nun ist es erstmals gelungen, alle nötigen Komponenten in einen Chip zu integrieren. Das ermöglicht nicht allein eine extreme Miniaturisierung, sondern auch eine drastische Senkung des Stromverbrauchs.
Bisher hat der französische Halbleiterhersteller STMicroelectronics zunächst 100 dieser Chips produziert, die in praktischen Anwendungen erfolgreich getestet werden konnten.



