FSF sucht White Paper zu Githubs Copilot

Die Ankündigung von Github, mit dem Service Copilot Entwicklern mit Hilfe von maschinellem LernenCode-Schnipsel vorzuschlagen, hat die Free Software Foudation (FSF) auf den Plan gerufen. Die FSF fordert die Community auf, mit Whitepapern zu Copilot die Frage klären helfen, ob es sich beim Training des neuronalen Netzwerks durch Open-Source-Code noch um Fair-Use oder um Urheberrechtsverletzungen handelt.

Wie die FSF in ihrem Aufruf zur Meinungsbildung schreibt, sei Copilot in seiner jetzigen Form aus Sicht der Foundation schon inakzeptabel. Der Service erfordere etwa die Ausführung von Software, die nicht frei sei, wie Visual Studio oder Teile von Visual Studio Code. Doch obwohl die FSF Entwicklern freier Software dringend davon abrate, Code auf GitHub zu hosten, täten dies doch sehr viele.

In dem Call-for-Papers will die FSF unter anderem Stellungnahmen und Expertisen zu Fragen wie Fair Use und Urheberrechtsverletzung einholen. Auch die mögliche Verletzung der GPL durch Copilot steht zur Debatte. Daraus ergeben sich auch Fragen wie diese: Gibt es eine Möglichkeit für Entwickler, die Copilot einsetzen, freie Softwarelizenzen wie die GPL einzuhalten?

Die FSF will Whitepaper, die sie später veröffentlicht, finanziell entlohnen. Im Aufruf der FSF sind die Links zum Prozedere und den Bedingungen enthalten.

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