FSF Awards für Openstreetmap und Deborah Nicholson

FSF-Präsident Richard Stallman hat die diesjährigen Free Software Foundation Awards an das Projekt Openstreetmap und die unter anderem bei der Software Freedom Conservancy engagierten Aktivistin Deborah Nicholson vergeben.

Richard Stallman hat die Awards bei der Konferenz LibrePlanet 2019 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vergeben. Der Preis für das Kartographieprojekt Openstreetmap wird als “Award for Projects of Social Benefit” bezeichnet. Er zeichnet ein Projekt oder Team aus, das sich für die Idee von freier Software verdient gemacht hat. Stallman hatte Kate Chapman den Preis überreicht, sie ist eine der Vorsitzenden der Openstreetmap Foundation und Mitbegründerin des Humanitarian Openstreetmap Team (HOT). Das 2004 in Großbritannien ins Leben gerufene Openstreetmap-Projekt sei ein Paradebeispiel für die Stärken von freier Software. In Zeiten in denen Kartendaten immer wichtiger werden, sei das freie Kartenmaterial dringend nötig.

Deborah Nicholson, Richard Stallman und Kate Chapman bei der Preisverleihung. Quelle: FSF

Den “Award for the Advancement of Free Software” hat Stallman an Deborah Nicholson übergeben. Sie engagiere sich unter anderem für die stärkere Einbeziehung von Frauen in der freien Software-Bewegung, so Stallman. Außerdem habe sie die Seattle GNU/Linux Conference ins Leben gerufen und arbeite für die Software Freedom Conservancy.

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