Freie Routerfirmware OpenWRT kennt mehr Hardware

Für die soeben veröffentlichte Ausgabe 7.06 (Codename Kamikaze) des Linux-basierten freien Routerbetriebssystems OpenWRT haben die Entwickler unter anderem das Build-System komplett neu geschrieben.

Mit acht unterstützten Hardware-Plattformen erweitert die Firmware zudem ihre Einsatzmöglichkeiten. Weitere Plattformen haben die Entwickler eigenen Angaben zufolge bereits in Angriff genommen. Die zugehörige Kamikaze-Ausgabe basiert jeweils auf Kernel 2.6. Eine Ausnahme sind Router mit Broadcom-Chips, mit denen lässt sich laut Release-Notes keine stabile WLAN-Verbindung mit dem 2.6er-Kernel aufbauen lässt.

Eine weitere Änderung – die Entwickler sprechen von einem radikalen Umbau – betrifft die Konfigurationseinstellungen. Sie werden nun nicht mehr in den nichtflüchtigen Speicher des Routers geschrieben, sondern in Konfigurationsdateien (unter “/etc/config/”). Änderungen an der Konfiguration lassen sich so direkt durch Editieren der Dateien vornehmen. Ein Blick in die Release Notes lohnt sich. Im OpenWRT-Downloadbereich steht Kamikaze für die unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung.

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