Freeze für Debian Lenny

Das Debian-Projekt hat den Codebestand für die kommende Version 5.0 ("Lenny") seiner Linux-Distribution eingefroren. Damit sind an den Softwarepaketen nur noch Änderungen erlaubt, die für die Veröffentlichung unverzichtbar sind.

In seiner Mitteilung an die Entwickler-Mailingliste nennt Marc Brockschmidt die Bedingungen, unter denen die Release-Manager noch Änderungen akzeptieren: Erlaubt sind beispielsweise Änderungen, die Release-kritische Fehler (mit den Schweregraden “critical”, “severe” und “serious”) beheben. Ebenfalls unproblematisch sind Aktualisierungen von Dokumentation und Übersetzungen sowie Änderungen, die nach Absprache bereits vom Release-Team genehmigt wurden.

Mit dem Freeze haben die Release-Manager ihre Ankündigung von letzter Woche umgesetzt und sind der für September geplanten Veröffentlichung der fertigen Distribution einen Schritt näher gekommen.

Damit die noch bestehenden Fehler rasch behoben werden, listet das Release-Team die Release-kritischen Bugs auf einer inoffiziellen Webseite auf. Sie ermuntern die Debian-Entwickler, sich dort Bugs auszusuchen, zu beheben und dann das Release-Team zu benachrichtigen. Weitere Details finden sich in Brockschmidts archivierter Nachricht.

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