Freelancer-Stundensatz knackt 100-Euro-Marke

Nach einer Studie des Freelancer-Vermittlungsportals Freelancermap.de sind die erzielbaren Stundensätze der Freiberufler nach einer Stagnation während der Corona-Zeit jetzt wieder angestiegen und knacken im Durchschnitt die 100-Euro-Marke.

Die höchsten Tagessätz erzielen Berater und Projektleiter mit Hochschulabschluss, die geringsten einfache Projektmitarbeitermit geringerer Qualifikation. Auch nach Branchen unterscheiden sich die Tagessätze: Am meisten zahlen der Energie- und der Finanzsektior sowie die Industrie (114 beziehungsweise jeweils 110 Euro), am geringsten fallen die Vergütungen im Bildungswesen aus (78 Euro). Schaut man noch genauer auf die Fachgebiete, dann wird da SAP-Know how am höchsten bewertet (119 Euro/Stunde). Regional liegt Deutschland nach der Schwerz und vor Österreich auf Platz zwei. Innerhalb Deutschlands führt Schlesweig-Holstein vor Bayern und Hamburg, das untere Ende bilden Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Daneben untersuchte die Studie noch eine Reihe weiterer interessanter Fragen wie: “Mit welchem Startkapital sollte man in die Selbstständigkeit starten?” Dreiviertel der Befragten empfehlen mindestens 10 000 Euro, der Mittelwert liegt sogar bei 15 000 Euro. Und wie werden die wirtschaftlichen Rahmendaten beurteilt? genau 60 Prozent der Befragten antworten mit “gut” oder “sehr gut”, nur 8 Prozent als “schlecht” oder “sehr schlecht”. Entsprechend haben auch 64 Prozent derzeit keine Existenzängste.

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