Mit der Version 7 der freien Fotoverwaltungssoftware Digikam haben sich die Entwickler rund ein Jahr lang beschäftigt.
Das Resultat sind neue Features und jede Menge Bugfixes, heißt es in der Ankündigung. Zu den neuen Features zählt eine auf neuronale Netze aufbauende Gesichtserkennung für Fotos. Die Entwickler haben dafür eine kleine Odysee in Kauf genommen, die über mehrere Entwicklungsstufen und dabei mit dem Coden beauftragten Studenten geführt hat. Das jetzt integrierte Resultat nutzt die OpenCV-Bibliothek und neuronale Netze in Verbindung mit einem erlernten Datenmodell.

Verbesserte Gesichtserkennung bei Digikam. Quelle: Digikam
Hinzugekommen ist auch Unterstützung für neue RAW-Formate. Dazu zählen etwa Canon CR3 und Sony A7R4. Damit biete diese Libraw nun rund 100 Raw-Formate. Verbessert haben die Entwickler das von Apple eingesetzte HEIF-Image-Format. Das Dateiformat lässt sich für Bilder und Bildsequenzen nutzen. Laut der Moving Picture Expert Group (MPEG), die das Format entwickelt hat, lassen sich damit doppelt so viele Informationen in einer Datei der gleichen Größe speichern, wie in einem JPEG. Dadurch erhöhe sich die Bildqualität.
Hinzugekommen sind auch einige neue Tools, etwa das Werkzeug ImageMosaicWall, mit demk sich ein Bild aus mehreren Bilddateien erzeugen lässt. Das Tool ist als Plugin integriert und stammt von einem Drittanbieter. Verbessert haben die Entwickler das Metadaten-Management. Dort fließen nun auch Geotags ein, falls gewünscht. Digikam ist für Linux, MacOS und Windows verfügbar.




