Flexiblere Kernel-Auswahl in Opensuse 12.1

Die kommende Opensuse-Version 12.1 wird installierte und neu eingespielte Linux-Kernel flexibler verwalten.

Das hat der Suse-Mitarbeiter Michal Marek in einem Blogeintrag angekündigt. Das Feature ist für Entwickler und fortgeschrittene Anwender gedacht, die auch Kernelpakete aus dem Factory-Zweig ausprobieren. Bisher hatte der Anwender nur die Wahl, alte Kernelversionen beizubehalten, wenn eine neue installiert wurde. Das hat aber die unangenehme Nebenwirkung, dass die Boot-Partition langfristig vollläuft.

Ab Opensuse 12.1 wird es möglich sein, in der Datei “/etc/zypp/zypp.conf” feinere Einstellungen zu treffen. Dort lassen sich die aufzubewahrenden Kernel spezifizieren, sei es als Versionsnummer oder mit Schlüsselwörtern wie “latest” (der jüngste), “running” (der derzeit laufende) oder” latest-N” (“der Kernel mit der N-t höchsten Versionsnummer”). Diese Angaben lassen sich zudem kombinieren.

Die neuen Konfigurationsmöglichkeiten sind bereits in Opensuses Factory-Zweig verfügbar. Beispielkonfigurationen sind in Mareks Blogeintrag zu finden.

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