Angesichts der umfassenden Überwachung des Internet durch Geheimdienste sammelt die Firewall-Distribution Spenden, um das Anonymisierungsnetzwerk Tor einzubinden.
Die Entwickler hätten zahlreiche Mails aus der Anwendergemeinde erhalten, die das Feature nachfragen, schreiben sie. Daher hat das Projekt eine Online-Wishlist eingerichtet, über die die Anwender für die Umsetzung des Features spenden können. Derzeit sind bereits 60 Prozent des Zielbetrags erreicht.
Mit einem Tor-Proxy in Router/Firewall lässt sich ein gesamtes lokales Netzwerk an das Onion-Routing-Netzwerk anschließen. Daneben möchten die IPfire-Entwickler den Anwendern die Konfiguration möglichst einfach machen. Über das SOCKS-Protokoll sollen sie den Proxy nutzen.
Vergangene Woche sprachen Roger Dingledine and Jacob Appelbaum vom Tor-Projekt an der TU München. Die Videoaufzeichung der Veranstaltung ist nun online verfügbar.



