Firefox überholt Internet Explorer

Nun ist es soweit: Der Open-Source-Browser Firefox hat im deutschsprachigen Netz den Internet Explorer überholt. Ganze fünf Jahre sind vergangen, seit die erste Version des Browsers im November 2004 erschien

 

Diese Aussage basiert auf einer Studie von W3b.org, nach der Firefox einen Marktanteil von 45,6 Prozent erhält. Dazu zählen auch die älteren Versionen des Browsers in den Versionen 2 und sogar 1. Die verschiedenen Varianten des Internet Explorer kommen zusammen auf einen Anteil von 44,4 Prozent.

 

Beim Betrachten der Studie fällt zudem auf, dass es sich bei den Firefox-Anwendern offenbar um technisch interessiertere Nutzer handelt: 44,2 Prozent verwenden die neue Version 3, während nur etwa 2 Prozent auf die fossilen und nicht mehr unterstützten Firefox-Varianten 1 und 2 setzen. Anders sieht das beim Internet Explorer aus: Hier verwenden laut Tortengrafik noch über 19 Prozent die älteren Explorer-Varianten 6 und 7. Nur 25,5 Prozent der User setzen auf die neueste Version 8.

 

Etwas stutzig macht die Tortengrafik aber auch: Laut dieser beträgt der Firefox-Anteil 45,4 Prozent, während der Explorer-Anteil bei 44,5 Prozent liegt. Das widerspricht den im Diagramm darüber angezeigten Zahlen, wobei der Trend bestehen bleibt. Eine Nachfrage bei den Machern der Umfrage blieb bisher unbeantwortet.

 

Interessant auch: Zwar machen Chrome, Opera, Safari und Konsorten medial eine recht große Welle, beim Nutzeranteil kommen sie aber zusammen gerade einmal auf etwa 9,4 Prozent Marktanteil. An der W3b-Umfrage nahmen nach Aussage von Fittkau und Maaß Consulting im Frühjahr 2009 etwa 120.000 Menschen teil, bei der aktuellen Umfrage dürften es ähnlich viele gewesen sein.

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