Flynn, eine PaaS-Lösung auf Docker-Basis, existiert bisher nur als Readme-Datei. Nun haben die Entwickler per Crowd-Funding 75 000 US-Dollar für die Entwicklung eingesammelt.
“Die Crowdfunding-Kampagne haben wir in letzter Minute ergänzt und dachten, wir würden ein paar hundert Dollar für die Flugkosten des Teams erhalten.”, erklären die Flynn-Entwickler in ihrem Blog. Tatsächlich wurden für Flynn, eine PaaS-Lösung auf Docker-Basis, die sich an Heroku orientieren soll, in zwei Wochen 75 000 US-Dollar eingesammelt, was fast dem kompletten Projektbudget entspricht.
Man hätte Flynn auch ohne den finanziellen Support entwickelt, das Geld erlaube es dem Core-Team aber, mehr Zeit mit der Arbeit an neuen Features zu verbringen. Sollte noch mehr Geld in das Projekt fließen, könne man weitere Features ergänzen, etwa Autoscaling, ACLs und Log Aggregation. Generell, so die Entwickler, erlaube das Crowdfunding-Modell völlig neue Wege, um von Tag Eins an Open-Source-Software zu entwickeln: Inzwischen sei bloß noch eine Spezifikation nötig, die beschreibt, was genau man in dem Projekt vorhabe.
Zu den geplanten Features gehört das Verwalten von Diensten in einem Cluster. Ein HTTP-REST-ähnliches API soll einen einfachen Umgang mit Containern und Diensten erlauben. Die Dienste sollen sprachunabhängig als Unix-Prozesse in Containern laufen und zwar in verschiedenen Infrastrukturen (AWS/Public Cloud, Private Cloud, Bare Metal). Zu den Minimal-Features gehören zudem ein Scheduler, Buildpacks für ein Git-Push-Verfahren, ein HTTP-Router und ein Kommandozeilen-Client. Sämtliche geplanten Features listet die Spezifikation auf.




