Vom für Ende Oktober erwarteten Fedora 35 ist nun eine Beta-Version erschienen, mit der einige interessante neue Features getestet werden können.
So wurde die NVIDIA-Unterstützung unter Wayland verbessert, was bedeutet, dass Benutzer, die Anwendungen ausführen wollen, die keine native Wayland-Unterstützung haben, trotzdem von der 3D-Unterstützung unter NVIDIA-Treibern profitieren. Weiter können beliebte Anwendungen wie Zoom, Minecraft oder Bitwarden, die über Flathub verfügbar sind, nun direkt in der Gnome-Software angezeigt werden. Neben Gnome bietet Fedora etliche andere Desktops zur Auswahl an, darunter auch das neu hinzugekommene Fedora Kinoite. Dabei handelt es sich um eine Variante von Fedora Silverblue, ein unveränderliches Desktop-Angebot, das einen auf Container ausgerichteten Arbeitsablauf mit dem KDE Plasma-Desktop nutzt.
Mit Blick auf die Nutzung auf Servern stellt Fedora 35 Cloud-Images mit hybrider BIOS+UEFI-Boot-Unterstützung bereit. Das bedeutet, dass Benutzer die BIOS-Unterstützung als Fallback haben, aber bei Bedarf UEFI nutzen können. Fedora 34 machte Btrfs zum Standard-Dateisystem für Fedora Workstation, nun wird es auch in Fedora Cloud als Standard verwendet. Weiter versucht Fedora nun DNS-Anfragen über TLS zu senden, wenn dies möglich ist. Benutzer, die benutzerdefinierte DNS-Server gewählt haben, die Verschlüsselung anbieten, können zusätzlichen Schutz vor passiven Netzwerkangriffen genießen. Schließlich enthält Fedora 35 die üblichen Aktualisierungen für Systemdienstprogramme, Entwicklerwerkzeuge und beliebte Sprachen.





