Februar 2008: Linux-Entwickler tagen in Peking

Die Linux Foundation veranstaltet am 19. und 20. Februar 2008 ein Linux Developer Symposium in Peking. Partner der Veranstaltung ist die China OSS Promotion Union (COPU).

Die Veranstaltung richtet sich an chinesische Entwickler und an die örtlichen Mitarbeiter von weltweiten Konzernen wie Google, IBM, Novell und Red Hat. Die Linux Foundation möchte damit die Linux- und Open-Source-Branche in China fördern.

Das Symposium wird sich mit Linux auf Desktops und Servern sowie in Embedded-Geräten beschäftigen. Auf der Liste der Sprecher stehen unter anderem Kernel-Maintainer Andrew Morton, Embedded-Entwickler Matt Mackall und der Fachjournalist Jonathan Corbet, der für die Foundation auch den Linux Weather Forecast herausgibt. Aus der Novell-Entwicklungsabteilung in Peking kommt Dateisystem-Maintainer Coy Li.

Zur China OSS Promotion Union (COPU) gehören neben den vielen großen westlichen Unternehmen mit chinesischen Niederlassungen auch die einheimischen Linux-Distributoren wie Red Flag, Turbolinux und Sun Wah. Weitere Mitglieder sind über 200 chinesische Universiäten sowie weitere Forschungseinrichtungen.

Regierungseinrichtungen in China sind gesetzlich dazu verpflichtet, im Land produzierte Software einzusetzen, wozu auch freie Software gehören kann. Pekings Stadtverwaltung benutzt 2000 Linux-Desktops, die Provinz Jiangsu plant nach Angaben der Linux Foundation, rund 140.000 Linux-PCs in Schulen zu installieren.

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