In einem Posting erklärt Mark Zuckerberg, wie sich sein Unternehmen künftig besser gegen die Verbreitung von Falschmeldungen wappnen will.
In einer immer stärker aufkommenden Diskussion um die Verbreitung von Fehlinformationen via Facebook hat sich dessen Gründer Mark Zuckerberg zu Wort gemeldet. Er schreibt, man müsse vorsichtig sein, das Problem sei technisch wie philosophisch komplex. Auf keinen Fall wolle man Nutzer entmutigen oder sie irrtümlich in ihrer Freiheit einschränken, zu sagen, was immer sie wollten. “Wir sind nicht die Schiedsrichter der Wahrheit und vertrauen stattdessen auf die Community und vertrauenswürdige Dritte.” Auch sei der Anteil der Misinformationen klein. Nichtsdestotrotz nehmen man das Problem ernst.
Um in der Zukunft besser gerüstet zu sein, betreibe Facebook eine Reihe von Projekten, darunter die bessere Klassifikation von Falschinformationen durch bessere technische Systeme, ein vereinfachtes Reporting von Fake News, das Faktenchecking durch vertrauenswürdige Dritte, Warn-Labels für als falsch erkannte Informationen oder das Vorgehen gegen die ökonomischen Hintergründe, in dem beispielsweise auf Seiten mit Falschinformationen keine Anzeigen mehr platziert werden.




