F-Gallery 1.0: Minimalistische und flexible Webgalerien

Statisch, minimalistisch, einfach und schnell: Selbst erzeugte Fotogalerien mit F-Gallery sind transportabel, verzichten auf eine Datenbank und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Jetzt haben die Entwickler Version 1.0 veröffentlicht.

Wer seine Urlaubsbilder nicht auf Facebook, Google oder Apples Wolken laden will, greift zu eigenen Webgalerien. Gerade im Bereich der datenbankfreien Lösungen tummeln sich da einige interessante Projekte, zu denen sich jetzt mit F-Gallery noch eines gesellt, das den Fokus auf Einfachheit und Klarheit legt. Imagemagick, das Perl-Modul JSON:PP und das Exiftran-Paket aus der Fbida-Bibliothek, schon lässt sich mit einem Befehl eine Galerie erstellen.

Fgallery verzichtet auf jedwede serverseitige Verarbeitung, so dass sich die Verzeichnisse einfach kopieren lassen. Dabei nutzt es Exif-Daten, um die Bilder korrekt zu rotieren, sortiert die Bilder nach Uhrzeit (“multi-camera-friendly”), optimiert die Bilder fürs Web, fügt aber gleichzeitig ein Zip-File mit den unkomprimierten Originalen hinzu und zeigt Panorama-Bilder in voller Auflösung.

Webgalerien per Shell-Befehl erzeugen wird kinderleicht mit F-Gallery.

Webgalerien per Shell-Befehl erzeugen wird kinderleicht mit F-Gallery.

F-Gallery ist als Zip-File hier erhältlich, den aktuellsten Source-Code gibt’s im Git. Wer das Archiv herunterlädt und entpackt, muss nur noch das Verzeichnis “view” an den für die spätere Galerie gewünschten Ort kopieren und den Befehl “./fgallery Verzeichnis_mit_Bilderngewünschtes_Galerieverzeichnis” eingeben, schon erstellt das Tool die HTML-Seite mit Bildern.

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