Die Europäische Kommission möchte unter anderem eine Hotline zum Melden von Fehlern in Ausschreibungsverfahren einrichten, damit die Ausschreibenden besser auf die Einhaltung von ICT-Standards achten.
Die Maßnahme sei laut dem Open Source Software Observatory (OSOR) eine von sieben neuen Aktionen der Kommission, um Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) innerhalb der EU zu standardisieren. Ebenfalls angedacht ist ein “Suppliers Manifest”, in dem IT Supplier freiwillig versprechen, bestimmte Standards in ihren Produkten einzuhalten. Des weiteren soll es Pilotprojekte, Interoperabilitätstests und eine Austauschplattform für Good Practices geben.
Die Modalitäten und Implementierungen dieser Maßnahmen wurden aber noch nicht definiert, zur Zeit handele es sich lediglich um einen Plan. Eine Implementierung könne theoretisch nächstes Jahr beginnen, erklärt ein Projektmitglied.
Bindend ist der Entwurf nicht, er beschreibt lediglich, welche Aktivitäten nötig wären, um die EU-Politik in Richtung ICT-Standardisierung zu unterstützen. Die Maßnahmen sollen Interoperabilität bewahren und Vendor Lock-ins verhindern. Im Wortlaut nachlesen lässt sich der Entwurf auf der Webseite der Europäischen Kommission.



