Das EU-Parlament hat eine Resolution angenommen, die die Aufspaltung von Google zur Folge haben könnte.
Das EU-Parlament hat sich für die Aufspaltung großer Internetkonzerne ausgesprochen. Obwohl Google nicht namentlich genannt wird ist klar, dass es allen voran im Fokus der Initiative steht. Die vom spanisachen Abgeordneten Ramon Tremosa zusammen mit dem deutschen CDU-Abgeordneten Andreas Schwab initiierte, allerdings nicht bindende Resolution sieht die Abspaltung des Suchmaschinenbetriebs von anderen Aktivitäten vor. Der Entschluss, der mit 384 gegen 174 Stimmen bei 56 Enthaltungen angenommen wurde, fordert, die Suchergebnisse sollten “frei von Verzerrungen und transparent” sein.
Die eigentlich zuständige EU-Kommission muss sich nicht an dieses Votum halten. Allerdings wird allgemein konstatiert, dass die Entscheidung einen politischen Druck auf die Kommission ausübt. Nach europäischem Wettbewerbsrecht wäre die Entflechtung von Unternehmen zudem nicht unüblich. In den USA allerdings stößt die Entscheidung des EU-Parlaments auf Unverständnis und Besorgnis. “Wir sind zunehmend besorgt über einen offensichtlichen Trend in der Europäischen Union, ausländische Firmen in Bezug auf die Digitalwirtschaft zu diskriminieren”, schrieben die Vorsitzenden der Finanzausschüsse beider Kongresskammern in einem Brief an EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.




Bei mir – und ich bin wahrlich kein Freund der US-Politik noch der EU wie sie heute geführt ist – stösst dieses Antigoggel-Getue auch ganz und gar nicht auf Verständnis.Die EU täte besser, die Amis dazu zu bringen, dass der vorgeschlagene Freihandelsvertrag zu einem Freihandelsvertrag wird und darin nicht noch die automatische Zementierung der US- Hegemonie der bisher immer noch ein bisschen freien EU-Staaten wird.Frapierendstes Resultat: Jede Amibude könnte in jedem EU-Staat eine Offerte einreichen, sich Teile der Gesundheitsversorgung unter den Nagel zu reissen. Die billigste (nicht die kostengünstigste) Offerte müsste dann angenommen werden. Das voraussehbare Resultat: unglaubliche Kostenexpolsion und… Mehr »
“Den Sozialismus in seinem Lauf – hält weder Ochs noch Eesel auf!…” (Erich Honnecker)Mal im Ernst: Als Internetuser der ersten Stunden stoßen mir jedweden staatlichen Manipulationen am Internet erheblich auf und nicht wenige der früheren Manipulationen wie z.B. in Deutschland haben erst dazu geführt, das gerade kleinere Anbieter es schwer haben echte Alternativen zu schaffen, ohne dafür das nötige Personal, um die Gesetzesideen der Staaten täglich in die Praxis umsetzen zu können einstellen zu können,Können diese Emailausdrucke nicht endlich mal ihre Pfoten vom Internet lassen? Das Internet war und IST kein “öffentlicher Raum”, sondern ein freiwilliger Zusammenschluß privater/privatrechtlicher Räume. Gerade… Mehr »
“Die billigste (nicht die kostengünstigste) Offerte müsste dann angenommen werden.” Was so schlicht falsch wäre – es sei denn unsere Politik ist einmal mehr zu inkompetent für die Erstellung fachgerechter Ausschreibungen, denn diese sind Basis für jedwede zielführende Privatisierung. Aber wenn jemand schon nicht mal eine Ausschreibung auf die Reihe bekommt, wie soll ER dann noch der bessere Dienstleister sein?”Das voraussehbare Resultat: unglaubliche Kostenexpolsion und eine Dreiklassen-Gesellschaft”Der Bedarf des Menschen ist (insbesondere auch in punkto Medizin) theoretisch unendlich. Es ist irre zu behaupten (was nicht wenige tun), das man jedem Menschen alle medizinischen “Möglichkeiten” zukommen lassen müsse, schon weil es… Mehr »
Auch ich bin einer der schon DFÜ betrieben hat als das Internet noch gar nicht öffentlich war, aber ich denke das Thema kann man so pauschal nicht behandeln. Es ist Unsinn zu behaupten das sich die Strukturen des Internet tatsächlich frei von Einflüssen großer US-Konzerne und auch der Regierung, entwickelt hätte. Der Rest der Welt hat doch alles angenommen/übernommen weil es nützlicher war als es kritisch zu hinterfragen und eventuell sogar eigene Features einzubauen.Somit ist auch klar das die Firmen des “Internetgründers” USA und deren Universitäten und Militär sehr wohl gezielt Einfluss genommen haben das es sich dahin entwickelt wo… Mehr »
>Immerhing gibt es gute Alternativen, insbesondere DuckDuckGoUnd weil auch die in den USA sitzen sind sie doch genauso wenig zu kontrollieren und überprüfen wie jedes andere US Unternehmen.Die Amis scheren sich einen Dreck um das was die Europäer wollen, sie geben weder Auskunft darüber was sie tun noch wie sie es tun und Einblicke in die dahinterliegende Technik gibt es schon gar nicht.Die einzige Suchmaschine die wirklich frei ist. ist *http://yacy.de/de/* , denn da bestimmt der Nutzer selbst.
Yacy habe ich tatsächlich vergessen. Mit DuckDuckGo hast Du insofern recht, dass es Entwickler gibt, die in den USA wohnen. Aber auch solche in Deutschland, der Schweiz, in Japan, Indien, Brasilien. Eben ein typisches OpenSource-Programm ohne rechtliche Struktur _ und daher juristisch auch nicht zu fassen.
Du reduzierst nun die Katastrofe dieses Vertrages ganz auf die Gesundheitsaspekte. Da spielen noch viel mehr rein: zB darf es keinen Schutz mehr der einheimischen Arbeitskräfte mehr geben indem einheimische Firmen bevorzugt werden (lieber nimmet man grössere Umweltverschmutzung in Kauf, damit eine Firma aus New Mexiko den nächsten Üetliberg-Durchstich bauen kann), freie Downloads sollen weitgehend ausgeschlossen werden, so dass OpenSource einfach ausgehebelt werden kann und so weiter, und so weiter.
Das ganze fängt natürlich bereits in der Schule an. Denn dort wird ja Programm-Bedienung im IT-Unterricht gelehrt und zwar meistens mit Migrosaft-Applikationen statt eben gerade solche Zusammenhänge wie Du beschreibst. Leider kennen die meisten Lehrer diese ja auch nicht, woher auch, sie bekommen dieses Wissen in den Seminaren und Kursen ja auch nicht mit. Lieber vorgekäute Kost nachfressen, als mal intelligent mit Linux was ausprobieren. Wie erleben diese Schweinerei ja immer wieder mit den sogenannten «Windows-Konsulenten» unter der Lehrerschaft, die von Migrosaft regelmässig zu zwei- und dreitägigen «Schulungen» an mondäne Orte eingeladen werden.
Wieso Du nun so weit vom Thema abweichst ist mir schleierhaft.—————————————————————————————-Aber um wenigstens auch auf Deinen Beitrag einzugehen:>Aber vor allem: wer ist bereit, ebenjenen Teil dafür herzugeben, das ein anderer z.B. zwei Tage länger leben kann, was zB mit einem Aufwand von mehreren zig Millionen erreichbar wäre und vom Patienten “gewollt” ist, aber nicht bezahlt werden kann bzw. keine entsprechende Versicherung bezahlt hat?Das sehe ich ebenso, es wird von vielen Menschen immer gesagt “_Ein Menschenleben ist unbezahlbar, wir müssen alles in unserer Macht stehende tun um diesem Patienten zu helfen_” aber von denen macht sich keiner Gedanken darüber, das letzten… Mehr »