Etliche Open-Source-Datenbanken in Gartners Magic Quadrant

Im neuen “Magic Quadrant for Operational Database Management Systems” von Gartner tauchen immer mehr Open-Source-Produkte auf.

Dabei listet Gartner Maria DB und den PostgreSQL-Ableger Enterprise DB sogar rechts oben im Sektor der Leader. Noch haben da die kommerziellen Datenbanken der Platzhirsche Oracle, Microsoft, SAP und IBM ein Stück weit die Nase vorn – sowohl hinsichtlich ihrer Zielsetzung wie der Fähigkeit, die Ziele zu erreichen – aber die beiden Open-Source-Datenbanken werden immerhin in dieselbe Kategorie der führenden Hersteller eingeordnet.

Auf aussichtsreicher Position findet sich im Sektor der Verfolger das freie MongoDB und unter den Nischenanwendungen neu die Open Source-Software Cloudera. Das Open-Source-Projekt Couchbase rangiert unter den Visionären.

Gartner verfolgt damit einen neuen Kurs, der sich bereits im April diesen Jahres mit dem Report “The State of Open-Source RDBMS, 2015” andeutete. Sahen die Marktforscher früher häufig großen Nachholebedarf bei Open-Source-Datenbanken, konstatierten sie nun: “Relationale DBMS (RDBMS) auf Open Source-Basis sind zu sehr ausgereiften Lösungen geworden und können heute von IT-Leitern, Datenbank-Administratoren und Leitern der Applikationsentwicklung als eine Standard-Infrastruktur für die allermeisten neuen Anwendungen im professionellen Unternehmenseinsatz angesehen werden.”

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