Über so genannte Flash Sales will der spanische Anbieter Bq das weltweit erste Smartphone mit Ubuntu-Betriebssystem in den nächsten Tagen verlaufen. Kostenpunkt: 170 Euro.
Das Aquaris E4.5 Ubuntu Edition soll 170 Euro kosten und kommt mit einem 4,5-Zoll-Display aus Dragontrail-Glas. Es verzichtet auf ein Simlock und erlaubt es, zwei Sim-Karten parallel zu verwenden.
Unter der Haube läuft ein Quadcore Cortex-A7-Prozessor von Mediatek mit bis zu 1,3 GHz Taktfrequenz, 8 GByte internem Speicher sowie 1 GByte RAM. Die Kamera auf der Rückseite des schwarz gehaltenen Smartphones löst mit 8 Megapixel auf, die auf der Vorderseite mit 5 Megapixel. Filme lassen sich in Full-HD (1080p) aufnehmen, daneben setzt das Gerät auf hochwertige BSI-Sensoren, eine Largan-Linse sowie einen Autofokus.
Ubuntu möchte die Benutzer vor allem durch das integrierte Scope-System beeindrucken, mit dem es sich von Android-Geräten unterscheidet. Scopes versammeln zum Beispiel Musik aus verschiedenen Quellen auf einem Bildschirm. Ein Promo-Video zeigt die Scopes auf Youtube im Einsatz.
Mit den Scopes verfolgt Canonical ein anderes Konzept als die Mitbewerber, denn der App-Support für das Smartphone ist trotz einiger gewichtiger Partner noch nicht so recht spektakulär. Android und iOS bringen wesentlich ausgewachsenere Ökosysteme mit. Die Macher bei Canonical setzen vielmehr darauf, Informationen sinnvoll zu bündeln, anstatt mehrere alleinstehende Apps zu unterstützen. Einer der Vorteile: Diese Apps sollen sich wesentlich einfacher entwickeln lassen.
Die zeitlich begrenzten Verkaufsaktionen wollen Canonical und Bq über Twitter und Facebook, aber auch Google Plus ankündigen. Daneben bieten einige europäische Netzbetreiber das Ubuntu Phone bereits in SIM-Bundles an, darunter der schwedische Anbieter Tre, das spanische Amena.com, der britische Anbieter Giffgaff sowie Portugal Telecom.







Ich habe ja ernsthaft überlegt, mir das Ding zu kaufen, einfach wegen der erhofften Linux-Möglichkeiten. Das unbestimmte Warten auf die “Flash Sales”, bei denen man dann evtl. so eines aus Spanien geschickt bekommt, ist mir aber echt zu blöd. Was versprechen die sich davon, das Ubuntu-Phone nicht einfach normal vorbestellbar zu machen?
Genau das Selbe noch mals. 14:58 den Store besucht und Gerät in den Warenkorb gelegt. Beim Checkout dann der Server nicht erreichbar und beim aktualisieren des Warenkorbes war das Gerät bereits wieder “out of stock”! Sorry, aber auf die Weise ein Produkt Veröffentlichen wollen, ist sowas von unprofessionell! Haben die nur 10 Stück produzieren lassen…?