Neben der Extremadura sorgen auch die Kanaren immer wieder für Open-Source-Schlagzeilen. Jetzt hat die spanische Region die PostgreSQL-Datenbank zum Standard erhoben und damit proprietäre Datenbanken verdrängt.
Das Open-Source-RDBMS PostgreSQL kann einen für sie wichtigen Meilenstein passieren: Die IT-Kommission der spanischen Kanaren-Region gibt ab sofort die Empfehlung in Sachen relationaler Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) nicht mehr für proprietäre und teurere Produkte wie etwa das sonst typischerweise eingesetzte Oracle-Produkt, sondern empfiehlt die Nutzung der freien Datenbank.
PostgreSQL und Open Office
Wie das OSOR-Portal der Europäischen Kommission berichtet, setzen die Inseln fortan auf eine integrierte Lösung mit Open-Office-Anbindung, das auf 30.000 Arbeitsplätzen auf den Inseln installiert werden soll. Von der PostgreSQL-Datenbank erhoffe man sich eine Konsolidierung der bisher 40 verschiedenen proprietären Datenbanksysteme, die sich im Einsatz befinden.
Seit 2011 untersuchen die Kanaren die eingesetzten IT-Systeme und stellen sukzessive Systeme auf freie Software um, wo immer das möglich ist. Erst im Februar hatten die Verantwortlichen berichtet, die Server- und Workstation-Kosten so um bis zu einem Viertel (25,4 Prozent) günstiger betreiben zu können.





