Endspurt für Impress-Designentwürfe

Das Open-Office-Projekt "Renaissance" möchte die Bedienung der Bürosuite neu konzipieren. Als Versuchskaninchen dient Impress. Bis 4. Mai können Kreative noch Entwürfe einreichen.

Das Projekt ruft dazu auf, anhand einer Impress-Vorlage neue Bedienkonzepte von Open Office umzusetzen. Die unabhängigen und möglichst innovativen Entwürfe sollen bis zum 4. Mai fertiggestellt und am Stichtag in Form einer Bilddatei in das Projekt-Wiki wandern. Der Fokus liegt auf der Informationsarchitektur, etwa Anordnung und Darstellung der Elemente, und nicht auf optischen Effekten wie zum Beispiel Schatten.

In den zehn Tagen nach dem 4. Mai kommentiert die Community die Entwürfe. Bis zum 15. Mai haben die Designer Zeit, ihre Entwürfe zu revidieren. Weiter reicht der Zeitplan noch nicht – im Endziel sollen jedoch die Ideen in ein neues Oberflächenkonzept einfließen. Open Office soll nicht nur “die Bürosuite der Wahl, sondern die Bürosuite aus Leidenschaft” werden, wie es in dem Call for Proposals heißt. Hier sind auch eine ganze Reihe Prinzipien aufgelistet, nach denen sich die Entwürfe richten sollten (aber nicht zwingend müssen).

Das Projekt bittet, die Ideen anhand einer im Call verlinkten ODP-Datei für die Präsentationssoftware Impress umzusetzen. Als Grund gibt es an, Unterziele für den Gesamtprozess der Neukonzeption zu benötigen. Auch das ist jedoch nicht zwingend.

Update: Am 1. Mai haben die Renaissancler sämtliche Fristen um rund eine Woche nach hinten verschoben, wie ein Blick in die “Versionen” der Wiki-Seite verrät. Die Designentwürfe werden voraussichtlich also erst am 11. Mai öffentlich. Die ersten stehen inzwischen online.

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