Storage-Spezialist EMC bringt Teile der Tochterfirma VMware an die Börse.
Für den separaten Börsengang von VMware rückt EMC zehn Prozent der Anteile heraus und behält mit den verbleibenden 90 Prozent die unangefochtene Mehrheit am Software-Unternehmen. Und das soll laut EMC auch so bleiben – es gäbe keine Pläne, weitere Anteile auszugeben.
Für EMC-Chef Joe Tucci ist der Schritt an die Börse eine logische Konsequenz aus den Erfolgen der 2003 eingekauften Virtualisierungslösung. Tucci beschreibt VMware begeistert als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Geschichte der Software-Industrie. 86 Prozent Umsatzwachstum – auf 709 Millionen US-Dollar – hat VMware im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr gemeldet. Im vierten Quartal durchstößt der Vergleich zum Vorjahresabschnitt mit 101 Prozent Umsatzsteigerung die magische 100-Prozent-Marke.
Die Erlöse aus dem Börsengang will EMC der Tochter zugute kommen lassen. Allerdings ist auch die Rede davon, den EMC-Aktionären einen Teil der damals getätigten Investitionen für die VMware-Übernahme zurückzuzahlen. Der Börsengang soll nach Angaben von Tucci im Sommer stattfinden.



