Einem Forscherteam im kalifornischen IBM-Forschungszentrum in Almaden ist es gelungen, mit Hilfe eines einzelnen Atoms den weltweit kleinsten Magneten herzustellen und ein Datenbit darauf zu speichern.
Herkömmliche Festplatten benötigen für ein Bit dafür bisher etwa 100.000 Atome. Das Ergebnis der Forschungsarbeit basiert auf der Erfahrung von über 30 Jahren Nanotechnologieforschung bei IBM. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung des Rastertunnelmikroskops die 1986 mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet wurde.
Die heute im Fachmagazin Nature veröffentlichten Ergebnisse könnten in Zukunft zu wesentlich kleineren Speichermedien führen, die Daten 1000-mal dichter als bisher auf Festplatten und Solid State Memory Chips sichern können. Zukünftige Anwendungen von Nanostrukturen mit der Fähigkeit, die Kontrolle über einzelne Atome zu haben, erlaubt es Nutzern, 1000-mal mehr Daten als bisher auf der gleichen Fläche zu speichern. So würden beispielsweise die 35 Millionen Songs bei iTunes auf ein Gerät von der Größe einer Kreditkarte passen.




