EFF legt Plan gegen Massenüberwachung vor

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat jetzt einen Plan vorgelegt, wie sich die anlasslose massenweise Überwachung von Bürgern stoppen lassen soll.

Die EFF stellt ihr Programm auf ihrer Webseite vor. Der auf viele Jahre angelegte Plan, der insbesondere Nicht-US-Bürger und -Einwohner vor der Überwachung bewahren soll, umfasst folgende Punkte:
1. Druck auf Technologie-Firmen ausüben, damit die ihre Systeme gegen die NSA und verbündete Dienste abschotten. Erst recht sollten diese Firmen die Sicherheitsorgane nicht direkt unterstützen, wie das einige US-Konzerne aber offenbar tun.

2. Eine globale Bewegung für die clientseitige Verschlüsselung anregen. Zu diesem Zweck wurde auch die Webseite Surveillance Self Defense  eingerichtet, die Anwendern mit Tools, Tricks und Beratung weiterhilft.

3. Die Entwicklung leichter bedienbarer Tools für eine sichere Kommunukation befördern.

4. Eine Reform der Executive Order 12333. Dies ist die gesetzliche Grundlage der NSA für die Überwachung von Personen außerhalb der USA. Die Vortschrift wurde 1981 von Ronald Reagan erlassen und könnte vom aktuellen Präsidenten entschärft werden.

5. Entwicklung rechtlicher Leitlinien für die Überwachung unter Mithilfe von Rechtsexperten.

6. Unterstützung lokaler Gruppen im Kampf gegen die Überwachung.

7. Verhindern neuer Gesetze, die der Überwachung dienen.

8. Schaffen von Transparenz.
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Wolfgang
8 Jahre her

Da muss man schon US-Amerikaner sein, um Teile der Themen zu glauben. Vorab, nein, es ist nicht alles absurd. Bessere und leichtere Bedienbarkeit von Tools für die sichere Kommunikation ist sicher ein Top-Thema.1. Druck auf Technologiefirmen. Ah ja, die werden also freiwillig bei der EFF mitmachen und damit riskieren, dass die Leute, die reden, mindestens 5 Jahre hinter amerikanische Gardinen gesperrt werden… Absurd! Das einzige Argument, das zieht, heißt $. Das versteht auch einer im weißen Haus! Ich gehe davon aus, dass wenn nur genug Leute – vielleicht sogar mit dem Hinweis auf die NSA – kein Microsoft-, Apple- und… Mehr »

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