Der Verband der Internetwirtschaft Eco hat seine Initiative LiT – Ladies in Tech – verstärkt. Die Initiative drängenden Fragestellung und Themen im Kontext Frauen in der IT- und Digitalbranche in Medien, Politik und Gesellschaft mehr Sichtbarkeit verleihen.
Um dieses Ziel zu erreichen, bietet die Initiative nun eine Webseite als Content-Hub rund um das Thema Frauen in Tech an, fördert den Austausch mit Politik und Medien und fungiert als Plattform zur Vernetzung weiblicher Fach- und Führungskräfte der IT- und Digitalwirtschaft. Konzerne wie Salesforce und GoDaddy seien an der Initiative beteiligt, teilt Eco mit.
Dass die Internetwirtschaft dringend weibliche Verstärkung braucht, macht der Verband an Zahlen fest. Nur knapp 17 Prozent der Beschäftigten in der deutschen IT-Branche seien Frauen. Der Anteil an Frauen in Führungspositionen im Bereich Softwareentwicklung und Programmierung in der IKT-Branche betrage nur 9 Prozent. Start-ups mit innovativem Geschäftsmodell gründen nur 15,7 Prozent Frauen.
„Das größte Potenzial, das Deutschland bei der Digitalisierung bisher brach liegen lässt, sind Mädchen und Frauen in der IT und Digitalwirtschaft“, erklärt eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme.
Auch zu männerdominierten Diskussionsrunden auf Tech-Events will die Initiative Gegenimpulse setzen.Diverse Studien weisen der Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern eine Schlüsselrolle zu, um Mädchen und Frauen für Tech und IT zu begeistern. Die Initiative wolle mit einem öffentlichen Speakerinnen-Verzeichnis Frauen einen Platz auf den Bühnen digitaler Experten-Formate bieten. Im Juni starte auch die Nominierungsphase für den Eco-Award in der Kategorie Ladies in Tech. Die Webseite von LIT informiert zu den Themen.



