Mit Patches für die verschiedenen Versionen des Content Management Systems Drupal schließen die Entwickler eine hochkritische Sicherheitslücke, die das Ausführen von Code ermöglicht und die bereits ausgenutzt wird.
Drupal 7.59, 8.5.3 und 8.4.8 sind die Versionen, die den Patch gegen die Lücke mitbringen. Wer Drupal einsetzt, sollte dringend ein Update fahren, warnen die Entwickler. Weil die Sicherheitslücke bereits von Angreifern ausgenutzt werde und das Ausführen von Code aus der Ferne möglich ist, haben die Entwickler auch die eigentlich nicht mehr unterstützte Version 8.4.x gepatcht.
Die Sicherheitslücke (CVE-2018-7602) betrifft mehrere Subsysteme von Drupal und ermöglicht diverse Angriffsszenarien. Sie hängt auch mit einer früheren kritischen Lücke zusammen. Exploits seien bereits massiv im Einsatz, teilen die Entwickler mit. Bereits seit dem 11. April wissen die Entwickler, dass es automatisierte Angriffe gebe. Nutzer müssten also davon ausgehen, dass ihre Seite bereits angegriffen worden ist. In dem Fall helfe das Patchen allein nicht, es müsse auch nach möglichen Backdoors gesucht werden. Auf einer Informationsseite beschreibt Drupal das Vorgehen bei möglicherweise gekaperten Seiten. Mehr zum Thema Security.




