Nach etwa 15 Monaten intensiver Entwicklung ist Docker in Version 1.0 erschienen. Die Entwickler halten die Software nun für stabil genug, um in den Unternehmenseinsatz zu gehen.
Am 20. März 2013 erschien die erste Version von Docker, nun hat das Projekt Version 1.0 veröffentlicht. Dazwischen liegen 8700 Commits, 2,75 Millionen Downloads und etwa 14 000 “dockerisierte” Apps, so die Projektbetreiber in der Ankündigung. Obwohl Docker bereits in vielen Firmen zum Einsatz komme, genüge die Version 1.0 in Sachen Codequalität, Funktionsreichtum und API-Stabilität nun nach Auffassung der Macher den IT-Standards in Unternehmen.
Auch ein paar neue Features sind dabei. So gibt es eine neue Build-Option namens “COPY”, die Dateien und Ordner aus dem Build-Kontext kopiert. Der ADD-Befehl kann nun auch im Zuge eines Imagebaus die Dateirechte und Eigentümer bewahren. Dockers Engine kann für laufende Container eine Auszeit beantragen, falls der Admin die Ressourcen anderweitig braucht.
Docker unterstützt nun das Dateisystem XFS und kann physikalische Laufwerke verwenden, zudem gibt es Security-Verbesserungen beim Zugriff von Geräten auf Container. Nicht zuletzt haben sich die Docker-Macher bei IANA offiziell zwei Ports reserviert: Das API verwendet für HTTP-Zugriffe Port 2375, für HTTPS Port 2376. Herunterladen lässt sich die aktuelle Version über Dockers Github-Repository oder direkt über die Webseite.




