Dotcloud hat den Quellcode für seine Software Docker veröffentlicht und unter die Apache-2.0-Lizenz gestellt.
Docker ergänzt dabei LXC (Linux Containers), eine Virtualisierungslösung auf Betriebssystemebene, die sich an chroot orientiert. Docker ermöglicht es, so genannte Standard-Container auf Prozessebene zu erstellen, die eine Software und all ihre Abhängigkeiten kapseln, seien es Bibliotheken, Skripte, Konfigurations- oder Binärdateien.
Die Container lassen sich auf andere Systeme migrieren und laufen in eigenen Root-Umgebungen isoliert voneinander, Systemressourcen kann der Admin einzeln zuweisen. Zusätzlich können Docker ein isoliertes virtuelles Netzwerk verwenden, mit eigenem Namespace, eigenen IP-Adressen und virtuellen Schnittstellen. Docker wurde in Go programmiert und nutzt das Overlay-Dateisystem AUFS.
Wer Docker testen will, findet auf der Webseite Hilfe bei den ersten Schritten sowie eine Dokumentation, den Quellcode gibt es in einem Github-Repository.



