Docker erreicht Version 0.5

Von Docker ist eine neue Version 0.5 erschienen, die externe Mounts, detaillierte Portangaben und das einfachere Einrichten von eigenen Registries erlaubt.

Bereits vor Docker 0.5 ließen sich Datenträger zwischen verschiedenen Docker-Instanzen teilen, nun ist es auch möglich, ein Volume zwischen Docker und seinem Host zu teilen. Das ermöglicht es, bestimmte Daten eines Hosts aus einem Docker-Image heraus zu nutzen. Auch die Portumleitung funktioniert nun filigraner: Über -p 5000:80 lässt sich der Port eines Containers an den Port 5000 vom Host binden, bei Bedarf kann man zwischen UDP und TCP wählen.

Mit den neuen Self Hosted Registries kann ein Admin Docker-Images nun auch in privaten Quellen aufbewahren und aus diesen heraus verteilen. Das nutzt zum Beispiel Firmen, die eigene Docker-Quellen nur für den internen Gebrauch anbieten möchten.

Auf der Webseite geben die Entwickler auch Ausblicke auf Dinge, an denen sie für die nächsten Versionen arbeiten. Dazu gehören ein ausgiebiges Docker API, um die Software für möglichst viele Entwickler attraktiv zu machen. Zudem will man mehr Kernel unterstützen: Ältere Kernel und solche ohne AUFS oder mit nur unvollständigen LXC-Fähigkeiten. Außerdem soll Docker zukünftig mehr Plattformen unterstützen, aktuell läuft es nur auf 64-Bit-Systemen, und eine bessere Dokumentation mitbringen.

Den Quellcode von Docker gibt es in einem Github-Repository, Nutzer von Ubuntu können auch ein PPA anzapfen. Für den Produktionssysteme wird Docker allerdings noch nicht empfohlen.

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