Rund ein Jahr nach der letzten stabilen Ausgabe haben die Entwickler der freien Fotoverwaltungssoftware Digikam Version 7.2.0 frei gegeben.
Entsprechend der Entwicklungszeit von Digikam 7.2.0 sind rund 360 Bugfixes eingeflossen. Zu den Verbesserungen zählen die Entwickler in der Ankündigung das Umbenennen von Bilddateien in einem Aufwasch. Bei dieser Rename-Funktion sei der Code tiefgreifend überarbeitet worden, um Ungereimtheiten und Fehler zu beseitigen. Das Batch-Renaming solle nun stabiler und benutzerfreundlicher vonstattengehen.
Beim Alben-Management sind Arbeiten an der Datenbank erfolgt, was ein besseres Gruppieren von Items nach speziellen Anwenderbedürfnissen ermögliche. Außerdem sei die Filtering-Engine überarbeitet worden, was schneller Suchresultate ermögliche.
Mit dem Upgrade des Kernstücks der Digikam-Software, der Datenbank, gehen Leistungsverbesserungen einher. Die Digikam-Entwickler empfehlen aber ein Backup der bestehenden Datenbank, bevor auf diese Version upgedatet wird.

Face-Recognition in Digikam.
Neu ist auch hin neuronales Netzwerk zur Gesichtserkennung. Es komme dort ein Datenmodell namens Yolo zum Einsatz, das die Erkennung mehrerer Gesichter aus komplexen Bildern ermögliche. Außerdem lassen sich nun zu den Fotos GPS-Informationen in den Metadaten speichern.



