Mit einer Umsatzsteigerung um knapp 8 Prozent auf 108,8 Milliarden Euro hat die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2021 die eigenen Erwartungen übertroffen.
Der bereinigte Konzernüberschuss lag bei 5,9 Milliarden Euro und damit bei einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Deutsche Telekom investierte nach eigenen Angaben – ohne Ausgaben für Mobilfunkspektrum – 2021 weltweit 18,0 Milliarden Euro. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr.
In Deutschland hat die Telekom im Geschäftsjahr 2021 deutlich wachsende Kundenzahlen zu verzeichnen. Im Breitbandgeschäft habe man 360.000 neue Kunden gewonnen und damit den Marktanteil 2021 deutlich gesteigert. 17,2 Millionen Kunden (Retail und Wholesale) nutzten zum Jahresende einen glasfaserbasierten Anschluss, teilt die Telekom mit. Im Mobilfunk sei die Zahl der Vertragskunden unter eigenen Marken um 666.000 im Gesamtjahr gestiegen.
Das operative Segment Deutschland habe im Geschäftsjahr 2021 den Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro gesteigert. Das bereinigte EBITDA AL sei um 3,6 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro stark gewachsen, so die Telekom.
In den USA habe T-Mobile US das Jahr mit 108,7 Millionen Kunden und einem Zuwachs um 6,7 Millionen Kunden innerhalb von 12 Monaten beendet. Der Zusammenschluss mit Sprint mache sich bezahlt, teilt die Telekom mit. Im vergangenen Jahr hätten sich die Synergien aus Querschnittsfunktionen, Vertrieb und Netz auf 3,8 Milliarden Dollar belaufen. Dieser Wert soll 2022 auf 5,0 bis 5,3 Milliarden Dollar steigen, so die Telekom.
In Europa hätten die jeweiligen Landesgesellschaften insgesamt 770.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden gewonnen. Die Zahl der Breitband-Kunden sei um 350.000 gestiegen. Bei den Nutzern von Bündelprodukten aus Festnetz und Mobilfunk gab es ein Plus von 842.000 Kunden, so die Telekom.
T-Systems habe ein bereinigtes EBITDA AL von 286 Millionen Euro erreicht und damit, dank Kostendisziplin, 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2021 sei der Umsatz um 3,4 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro gefallen. Der Auftragseingang habe mit 4,2 Milliarden Euro um 8,5 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen, so die Telekom.



