Detekt spürt Spyware auf

Ein neues Tool findet Staatstojaner und Konsorten.

Eine neue Initiative, hinter der unter anderem Amnesty International, die Digitale Gesellschaft und die Electronic Frontier Foundation stehen spürt auf Windowsrechnern verborgene Spionagesoftware auf. Schlägt das Tool Alarm, muss der Anwender allerdings einen Spezialisten konsultieren, denn entfernen kann das Tool die Schadsoftware nicht. Detekt erkennt acht bekannte Trojaner, die alle ähnlich funktionieren, darunter die aktuellen Versionen von Finfisher ebenso wie die von Hacking Team RCS. Das italienische Unternehmen steht im Verdacht, seine Spähsoftware an autoritäre Regierungen zu verkaufen. Alle Trojaner verbergen sich in einer Datei  oder in Links oder E-Mail-Anhängen. Einmal installiert, können die Trojaner nicht nur verfolgen, was auf dem Bildschirm passiert, sondern auch Skype-Gespräche mithören oder die Webcam eines Laptops aktivieren.

Die Macher der Initiative, die das neue Tool zur Verfügung stellt, protestieren zugkleich gegen Überwachung als einen Angriff auf die Zivilgesellschaft.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Gorgonz ola
8 Jahre her

natürlich wird es auch Projekte geben, um unter Linux Spyware installieren zu können. Würde mich interessieren, ob und wann dafür auch etwas angeboten wird. Hat jemand Informationen dazu?

Nach oben