
Am Anfang der LDTP-Architektur steht das Test-Skript, das der Benutzer schreibt. Hinten verbandelt die AT-SPI-Bibliothek die zu testende Anwendung (Application under test, AUT) mit der Engine.
Drei Jahre nach der initialen Version wagt sich das Linux Desktop Testing Project (LDTP) an Version 1.0 heran.
Die Test-Software arbeitet mit den Programmiersprachen C und Python. Sie ist so konzipiert, dass sie anhand der Cspi-Bibliothek die Desktop-Oberfläche durchdringt, um sie zu testen.
Libcspi ist Teil des Atspi-Bundles im Gnome Barrierefreiheit-Projekt. Benutzer können mit Test-Skripten die Desktop-Umgebungen automatisiert auf Funktionalitäten oder Usability abklopfen. In der Architektur von LDTP-Tests sind Testskripte an an ein LDTP-API angebunden. Das Interface kommuniziert mit der Engine über einen Unix-Socket oder über TCP. Die zu testende Anwendung (Application under test, AUT) ist via AT-SPI-Bibliothek mit der Engine verbandelt. Mit Tools und Technologie baut das Projekt auf das Software Automation Framework, das von der amerikanischen Softwarefirma SAS quelloffen freigegeben ist.

Am Anfang der LDTP-Architektur steht das Test-Skript, das der Benutzer schreibt. Hinten verbandelt die AT-SPI-Bibliothek die zu testende Anwendung (Application under test, AUT) mit der Engine.
Die Download-Seite des Projekts listet RPM-Pakete für x86-Plattformen zu 32 und zu 64 Bit. Für Debian und Gentoo gibt es auch Pakete, für Debian allerdings nur “unstable”. Außerdem gibt es Solaris-Versionen sowie natürlich den Quellcode. Als Lizenz wählt das Projekt die Lesser General Public License (LGPL). Diese Lizenz trägt auch den Namen GNU Library. Im Unterschied zur GPL darf LGPL-lizenzierte Software in unfreie Software eingebunden werden.



