Deepin 2014 erschienen

Linux Deepin heißt jetzt Deepin Project und hat nun die Version 2014 ihrer schicken Linux-Distribution veröffentlicht, die auf Ubuntu basiert.

In ihrer Ankündigung weisen die Macher der chinesischen Distribution darauf hin, dass die Performance in virtuellen Maschinen schlecht sei, weil Deepin auf Compiz setze. Man plane aber, Compiz durch einen neuen Window Manager zu ersetzen. Ob es sich dabei um den von Ubuntu entwickelten handelt oder um Wayland, bleibt offen.

Desktop von Deepin 2014 (Quelle: http://planet.linuxdeepin.com).

Desktop von Deepin 2014 (Quelle: http://planet.linuxdeepin.com).

Der Desktop von Deepin soll elegant und stabil sein und basiert auf HTML-5-Technologien. Die Macher der Distribution haben eigene Software entwickelt, darunter das Deepin Desktop Environment, den Deepin Music Player, den DPlayer sowie das Deepin Software Center.

Deepin 2014 unterstützt nun 10 Sprachen über das ISO und ist in 67 Sprachen übersetzt. Die Deepin-Desktop-Umgebung hat Version 2.0 erreicht und setzt auf ein Dock am unteren Bildschirmrand. Neu dabei sind ein User Guide, eine phonetische Suche für das chinesische Publikum sowie intuitive Hot-Zone-Settings, die auf Berührungen mit dem Mauszeiger reagieren.

Das Kontrollzentrum öffnet sich nun am rechten Rand des Bildschirms, zugleich haben die Entwickler die Module zur Bildschirmanzeige, zum Netzwerk und zur Personalisierung überarbeitet. Hinzu kommen neue Funktionen wie das System Theme Management. Auch neue Software hat Deepin an Bord: Deepin Movie, Deepin Translator und Deepin Boot Maker vergrößern den Bestand an Deepin-Anwendungen. Über das Software Center lässt sich zudem weitere Software von Drittanbietern installieren, wofür der Anwender nun kein Passwort mehr eingeben muss.

Das Control Center von Deepin 2014 zeigt sich (Quelle: http://planet.linuxdeepin.com).

Das Control Center von Deepin 2014 zeigt sich (Quelle: http://planet.linuxdeepin.com).

Download-Möglichkeiten für 32- und 64-Bit-Images von Deepin bietet das Announcement der Version 2014 an. Zusätzlich lässt sich die Distribution über 70 weltweite Mirror herunterladen.

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Tunichtgut
8 Jahre her

die Screenshots sehen toll aus. Bleibt nur abzuwarten, ob das Projekt wegen der Oberfläche von einer Firma in Cupertino nicht (wahrscheinlich zu recht) in Grund und Boden geklagt wird.

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