Paradigma Software, Hersteller des Datenbankservers Valentina, hat heute gleichzeitig mit Valentina 2.5.7 zum ersten Mal eine Beta-Version des Datenbank-Systems für Linux zum Download freigegeben.
Valentina ist eine objekt-relationale Datenbank, die schneller sein will als andere Datenbankserver. Der amerikanische Hersteller wirbt damit, dass eine Datenbankabfrage, für die MySQL in Tests bis zu fünf Minuten benötigte, mit Valentina in fünf Sekunden abgeschlossen sei.
Bislang waren Valentina Datenbanken für Windows- und Mac-OS-Betriebssysteme lieferbar. Als Beta-1-Version für Linux gibt es derzeit das Valentina C++ Entwickler-Tool, den Valentina Embedded Server für Linux, Valentina für Revolution und REALbasic, ebenfalls jeweils in den Linux-Varianten. Die Valentina Entwicklerplattform (Valentina Development Network VDN) bietet eine plattformübergreifende Entwicklungssoftware für alle verfügbaren Betriebssysteme. Die VDN Platform Edition kostet 459 Euro, der Embedded Database Server ist für Entwickler kostenlos.
Mit Version 3.0 soll Valentina für Linux in der finalen Version veröffentlicht werden, ebenso der kommerzielle Valentina Office Server für Linux. Der Datenbankserver unterstützt PHP-Skripts und das Ruby on Rails Framework, der Listenpreis beginnt bei 269 Euro.
Wie Jochen Peters, Geschäftsführer des deutschen Distributors PIIT GmbH, dem Linux-Magazin Online mitteilte, wird beim Hersteller derzeit diskutiert, den Valentina Office Server nach Fertigstellung der Linux-Varianten unter der GPL für die Community freizugegeben. Paradigma Software unterstützt derzeit offiziell Suse Linux Enterprise Desktop und Red Hat Linux, andere Distributionen auf Anfrage.



