Databricks kauft Neon

Die Datenanalyse-Plattform Databricks kauft die Open-Source-Datenbank Neon (Lizenz Apache 2.0), eine skalierbare PostgreSQL-basierte Alternative zu AWS Aurora Postgres, für rund eine Milliarde Dollar.

Databricks verlautbart, dass die Übernahme der Technologie von Neon es dem Unternehmen ermöglichen würde, das serverlose relationale Datenbankmanagementsystem des Startups mit seinen eigenen Data Intelligence Services zu kombinieren und so seine KI-Agenten effizienter einsetzen können.

Neon wurde 2021 durch den heutigen CEO Nikita Shamgunov und die Softwareingenieure Heikki Linnakangas and Stas Kelvich gegründet. Es entwickelte eine gemanagte Cloud-Datenbank auf PostgreSQL-Basis mit einer Reihe bemerkenswerter Features: So lassen sich Datenbankenänderungen in einer Preview durchspielen und Prozessor- Memory- und Storageressourcen automatisch skalieren. Branching und Versionierung sind möglich, um etwa getrennte Datenbanken für Produktion und Entwicklung zu schaffen, und es gibt ein Point-in-Time-Recovery.

Diese Fähigkeiten sind laut Databricks ideal für Workloads geeignet, die von KI-Agenten ausgeführt werden, die schneller arbeiten als menschliche Entwickler, aber oft eine Überwachung benötigen, um Fehler zu vermeiden. Unter Berufung auf aktuelle Telemetriedaten sagte das Unternehmen, dass 80 Prozent der auf Neon bereitgestellten Datenbanken automatisch von KI-Agenten und nicht von Menschen erstellt wurden

Neon bisher 129,6 Millionen Dollar Risikokapital eingeworben. Zu den Investoren gehören Microsofts Venture-Arm M12, General Catalyst, Menlo Ventures und Notable Capital. Databricks seinerseits hat bisher mehr als 19 Mrd. Dollar an Finanzierungen angesammelt und im Januar eine Finanzierung in Höhe von 15,3 Mrd. $Dollar bei einer Bewertung von 62 Mrd. Dollar abgeschlossen.

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