In einer breit angelegten Studie (“Recruiter-Kompass”) hat die Projektplattform für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler, freelancermap, unter anderem danach gefragt, was Recruiter suchen, wenn sie sich unter Freelancern nach geeigneten Kandidaten umsehen.
Für den ersten Eindruck zählt bei der Bewerberauswahl das Know-how (54 Prozent) am meisten, dicht gefolgt von der Verfügbarkeit (37 Prozent) und dem möglichst aussagekräftigen Lebenslauf (34 Prozent). Für eine gute Beurteilung des Fachwissen zählen erworbene Fähigkeiten, aber auch die Berufserfahrung und die Art der Ausbildung.
Daneben geraten Freelancer jedoch schnell ins Abseits, wenn es an kommunikativen Fähigkeiten mangelt. Indizien dafür sind eine verbesserungswürdige Ausdrucksweise, das gezeigte Verhalten sowie sprachliche und grammatikalische Defizite. Auch ein zu hoch angesetzter Stundensatz kann ein Umdenken des Personalvermittlers bewirken.
Ein Recruiter kontaktiert für eine Stelle durchschnittlich insgesamt 30 Freelancer. Hierbei gilt die 6-Minuten-Regel: Die HR-Experten nehmen sich im Schnitt 6:41 Minuten Zeit, um ein Profil ausführlich zu prüfen. Auf der anderen Seite erhalten sie pro Stellenausschreibung knapp 13 Bewerbungen.
Speziell für den IT-Bereich hatte eine frühere Studie desselben Portals ermittelt, welches Know-how bei den Nachfragern am meisten gesucht ist: Ganz oben rangieren Kenntnisse über Blockchains, aber auch IoT und Machine Learning. Bei den Programmiersprachen kommt man mit Python weit, im vergangenen Jahr stieg die Nachfrage danach auf 119 Prozent im Vergleich zu 2017. Auch Java-Programmierer sind gesucht. Auf dem absteigenden Ast befindet sich dagegen PHP.




