Der D21-Digital-Index liefert jedes Jahr ein Lagebild zur Digitalisierung in Deutschland und zeigt, wie gut sich die Gesellschaft den Herausforderungen des digitalen Wandels stellt. Im aktuellen Index wird dem Großteil der Deutschen eine solide digitale Kompetenz zugesprochen.
Zudem verfügten die Deutschen zu zwei Dritteln auch über wichtige Resilienzfaktoren für den digitalen Wandel, stellt der D21-Digital-Index fest. Der Index hat sich mit diesen Faktoren schwerpunktmäßig beschäftigt. Der digitale Wandel stelle einen dauerhaften Transformationsprozess dar, der das Leben der Menschen nachhaltig beeinflusse, heißt es von D21. Um als Gesellschaft und als Individuum souverän mit Veränderungen im digitalen Wandel umgehen zu können, bedürfe es Resilienz. 64 Prozent der Bürger verfügten über wichtige Resilienzfaktoren und seien in der Lage, sich den stetigen Veränderungsprozessen anzupassen. Neben der Fähigkeit, ihre digitalen Kompetenzen kritisch einschätzen zu können, weisen sie ein grundlegendes Verständnis für zukünftig notwendige Kompetenzen sowie eine insgesamt positive Grundeinstellung gegenüber dem digitalen Wandel auf.
Zu den weiteren Ergebnissen zählt, dass sich mehr als die Hälfte der Bürger (55 Prozent) zur Digitalen Mitte zählen dürfen, die gut im digitalen Wandel mithalten kann. 30 Prozent können sich zu den Digitalen Profis zählen, die sich souverän und kompetent in der digitalen Welt zurechtfinden, heißt es weiter. Etwa 15 Prozent bilden die Gruppe der digitalen Vermeider, die wenig am digitalen Leben teilhaben. Die digitale Spaltung in der Gesellschaft sei also noch nicht aufgehoben, stellt die Initiative fest. Vor allem Frauen, ältere Generationen und Menschen mit niedriger formaler Bildung laufen Gefahr, ins digitale Abseits zu geraten und gesellschaftlich und ökonomisch den Anschluss zu verlieren, heißt es im D21-Digital-Index, der online als PDF abrufbar ist..




