CrowdStrike Global Threat Report 2022: Mehr Ransomware

Der Sicherheitsanbieter CrowdStrike hat seinen Global Threat Report 2022 veröffentlicht. Ein gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent gestiegener Einsatz von Ransomware zählt zu den Ergebnissen.

Für den Report wertet CrowdStrike unter anderem die eigenen Sicherheitsplattformen und dort aufgedeckte Ereignisse und Angriffe aus. Bei den Ransomware-Vorfallen zählte der Rep 2686 Angriffe zum 31. Dezember 2021 verglichen mit 1474 Angriffen im Jahr 2020.

Der CrowdStrike eCrime Index (ECX) zeige, dass Ransomware-Angriffe über das Jahr 2021 hinweg sehr lukrativ gewesen seien. Der ECX verzeichnete im Jahr 2021 dann 2721 Fälle von Big Game Hunting. Mit dieser Großwildjagd auf Daten sind etwa Datensätze gemeint, die besonders hochwertig und lukrativ sind. Zudem seien über 50 gezielte Ransomware-Ereignisse pro Woche beobachtet worden. Die dabei ebenfalls beobachteten Forderungen hätten bei durchschnittlich 6,1 Millionen US-Dollar Lösegeld gelegen, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber 2020 entspreche.

Ein weiterer Trend sei, dass Angreifer zunehmend gestohlene Nutzerinformationen und -identitäten nutzen, um Sicherheitslösungen zu umgehen. Es seien damit von allen im vierten Quartal 2021 indizierten Entdeckungen 62 Prozent ohne den Einsatz von Malware ausgekommen. Bei den Angriffen seien finanziell motivierte eCrime-Aktivitäten bei den von der CrowdStrike OverWatch erfassten Angriffen dominierend. Der Report steht zum Download, verlangt aber die Angabe von persönlichen Daten.

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