Die Linux Information Systems AG (LIS) hat Version 3.0 ihrer Linux-Lösung Corebiz für Unternehmen vorgestellt. Mit der neuen Release wechselt die Betriebssystembasis von Debian zu Ubuntu 7.04. Corebiz 3.0 kann nun auch Active Directories von Windows-Systemen einbinden.
Corebiz 3.0 integriert die Groupware Kolab mit dem KDE-Client, so dass alle Nutzerdaten im eigenen LDAP-Verzeichnisdienst Corebiz Directory verwaltet werden können. Das eigene Customer-Relationship-Management Corebiz CRM trägt jetzt Versionsnummer 1.5 und bindet Google-Maps ein. Die Backupverwaltung (Version 1.9) lässt sich zentral im Verzeichnisdienst einstellen. Cluster benutzen das High-Availability-Teilprojekt Heartbeat 2.
Corebiz ist eine modulare und offene Linux-Distribution für Server und ihre Clients, die von der LIS AG aus freier Software wie Open-LDAP, Kolab oder Open-Office zusammengestellt ist und über eine Corebiz-eigene Managementkonsole verwaltet wird. Die Basis bildet der Linux-Server Base. Der Kunde wählt die für ihn passenden Beigaben wie Clustermodule, Backup- oder CRM-Komponenten. Kosten fallen laut LIS für den Kunden für Systempflege und Wartung an.
Die LIS AG demonstriert Corebiz 3.0 vom 23.-26. Oktober auf der Systems in München in Halle B2, Stand 314 anhand einer dort simulierten mittelständischen Musterfirma.



