Das Kernteam von Rust, das von Mozilla als Research-Projekt gesponsert und personell unterstützt wird, plant die Gründung einer Stiftung. Die von Mozilla angekündigte Entlassung von 250 Mitarbeitern hat diesen Entschluss wohl beschleunigt.
Man handle schon seit 2015 als selbstständiges Projekt, schreiben die Entwickler in einem Blogbeitrag zum Thema Foundation. Mozilla sei diesem Zeitpunkt ein regelmäßiger finanzieller Unterstützer und auch ein legal Sponsor. Durch die Umstrukturierung von Mozilla sei man betroffen, aber nicht in dem Maße, wie eventuell vermutet. Rust sei ein sehr vielfältig unterstütztes Projekt und das mache die Stärke von Rust aus, so die Entwickler. Es sei auch ein Irrtum zu glauben, dass alle zu Rust beitragenden Mozilla-Mitarbeiter dies offiziell tun, heißt es im Blogbeitrag, vielmehr würden viele für ihre Beiträge zu Rust ihre Freizeit opfern.
Den Plan, eine Stiftung zu gründen habe es schon länger gegeben, heißt es im Beitrag. Im Laufe der Jahre seien die Anforderungen an das Projekt gewachsen, auch bedingt durch den Erfolg von Rust. Es seien finanzielle und auch betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten entstanden, die die derzeitige Organisationsform nicht abdecken könne. Es sei einfach schwierig, ohne eingetragenen Namen, einem Bankkonto und einer Adresse zu arbeiten, so die Entwickler.
Das Rust Core Team und Mozilla seien deshalb entschlossen, eine Stiftung zu gründen, die bereits Ende des Jahres ihre Arbeit aufnehmen soll, heißt es im Beitrag. Es gibt auch bereits ein Team, das die Foundation-Pläne vorantreiben soll.



