Eine neuer Geschäftsbereich des international tätigen IT-Dienstleisters Collabora macht sich das Geschäft mit Support sowie anderen Leistungen rund um Libre Office zur Aufgabe.
Die neue Division heißt Collabora Productivity und verfügt nach eigenen Angaben weltweit über die meisten von der Document Foundation zertifizierten Entwickler für die freie Bürosuite. Vice President von Productivity ist das Office-Urgestein Michael Meeks, vorher bei Suse tätig. Er sieht in vielen Unternehmen einen Trend zur Libre-Office-Migration, die Lizenzkosten einspare, ohne zu Lasten der Produktivität zu gehen.
Collabora hat auf seiner Website eine Seite zu Libre-Office-Dienstleistungen eingerichtet. Dort gibt es bereits mehrere Angebote, unter anderem Hilfe bei der Libre-Office-Einführung, Level-3-Support, Longterm Support sowie Unterstützung für heterogene Umgebungen mit Windows, Mac und Linux. Daneben bietet das Unternehmen auch maßgeschneiderte Beratung und Entwicklung an, sei es Dokumentenkonvertierung oder Anpassung für bestimmte Geräte.
Suse, bereits seit Jahren Anbieter von Libre-Office-Subskriptionen, tut sich bei dieser Gelegenheit mit Collabora als Partner zusammen. Neue Kunden sowie jene, die ihre Subskription verlängern, können sich optional für Support durch Collabora entscheiden. Langfristig soll der Support auf Collabora übergehen. Laut Suse-CEO Nils Brauckman möchte sich das Linux-Unternehmen künftig stärker auf Betriebssystem und Cloud-Infrastruktur konzentrieren.



